Festreden anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeit des Vereinsheims

 

 

 

1. Vorsitzender Dieter Hofer

Nun möchte ich Ihnen - in der gebotenen Kürze - die Entstehung und den Werdegang des Vereins innerhalb seines 75jährigen Bestehens näherbringen.

Die schwierige Ernährungslage während des 2. Weltkrieges veranlasste die Reichsregierung, alle Ernährungsressourcen auszuschöpfen. Nicht zuletzt deshalb wandte sich der Kreisschulungswart der Kaninchenzüchter, Herr Gerngroß aus Nürnberg-Reichelsdorf, an die Stadt Hilpoltstein mit dem Vorschlag, einen Kaninchenzuchtverein am Ort zu gründen. Bürgermeister Otto Speck verwies ihn mit seinem Anliegen gleich an Georg Mildner.

Von diesem wusste er, dass er einerseits selbst schon jahrelang Kaninchen züchtete und andererseits schon einen Kreis von Personen betreute, der sich der Zucht von Tieren annahm. Mildner lud daraufhin über die Presse zu einer Gründungsversammlung für den 29. Mai 1943 ein. Damit war die Geburtsstunde des Hilpoltsteiner Vereins gegeben, der als drittletzter der neun Vereine im heutigen Kreis V – Schwabach – der Rassegeflügelzüchter gegründet wurde. Als Hauptzuchtrasse waren weiße Wiener vorgesehen.

13 Personen traten dem neuen Verein bei und wählten Georg Mildner zum 1. Vorstand. Hiernach fanden in unregelmäßigen Abständen Monatsversammlungen statt.

Die Versammlung im Februar 1944 eröffnete Richard Hinterleitner in Vertretung. Dabei musste er gleich mitteilen, dass der 1. Vorstand Mildner wegen seiner Kriegsverletzung seinen Posten nicht weiter ausüben könne. Als Nachfolger wurde Georg Gebert gewählt. Dieser führte ein, dass die Versammlungen monatlich stattfinden müssen.

Bei der Gautagung in Fürth wurde zudem festgelegt, dass die Vereinsmitglieder verpflichtet seien, die Monatsversammlungen zu besuchen. Im Verhinderungsfall müsse eine schriftliche Entschuldigung vorgelegt werden. Die Einladungen erfolgten durch den Vereinsdiener, der Erhalt der Einladungen musste unterschriftlich bestätigt werden. In der heutigen Zeit wäre ein solches Vorgehen auf Vereinsebene undenkbar.

Bei der Februarversammlung 1945 wurden "Weiße Widder" zur Hauptzuchtrasse festgelegt.  Hierdurch sollte die gezielte Förderung einer Rasse entstehen, indem sich alle Züchter dieser Rasse annahmen. Zudem wurde hier mit einem Gewicht von bis zu 9 kg je Tier auf eine Rasse gesetzt, welche die Ursprünge des Vereins – die Fleischproduktion – am besten abbildete.

Weil Gebert als Vorstand zurücktrat, wurde bei der folgenden Monatsversammlung Richard Hinterleitner zum 1. Vorstand gewählt.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung musste im Januar 1948 einberufen werden. Richard Hinterleitner teilte darin mit, dass in der Vorstandschaft nur politisch unbelastete Personen sein dürften. Bei der fälligen Neuwahl wurde Fritz Korinski zum ersten Vorstand gewählt.

Bereits fünf Jahre nach Vereinsgründung, fand in der Turnhalle an der Jahnstraße die erste Kaninchen- und Produktschau nach dem Krieg statt. Gezeigt wurden insgesamt 62 Kaninchen.

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Mai 1953 - wurde aufgrund des Absinkens der Mitgliederzahl von über dreißig auf nur zwölf Mitglieder eine neue Vorstandschaft gewählt, welche unter der Führung von Richard Hinterleitner – der nach fünfjähriger Pause wiedergewählt wurde - stand.

In den folgenden Jahren trafen sich die Züchter jeden ersten Samstag im Monat. Ab 1956 wurde dies auf den zweiten Samstag im Monat verlegt und so bis heute beibehalten.

Zum 15jährigen Vereinsjubiläum im Juli 1958 gehörten bereits wieder 31 Mitglieder dem Verein an und in der Jubiläumsveranstaltung wurde auf die schwierigen Jahre und Umstände der Vereinsgründung zurückgeblickt.

Im Jahr 1961 erfolgte die Umbenennung des "Kaninchenzuchtverein Hilpoltstein" in den "Kleintierzuchtverein Hilpoltstein und Umgebung", um diesen einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen. Diese Entscheidung sollte der Verein nicht bereuen, denn ab dieser Zeit waren höhere Zugangszahlen unter den Mitgliedern zu verzeichnen. Allerdings liefen die Versammlungen zu dieser Zeit bei weitem nicht so harmonisch ab wie heute, denn die Kaninchenzüchter rivalisierten mit den neu hinzugekommenen Geflügel- und Taubenzüchtern, da sie für sich die älteren Rechte einforderten und die neu hinzugekommenen nur als Beiwerk sahen.

Bei der Generalversammlung im Januar 1963 wurde der bisherige zweite Vorstand, Josef Kraus, an die Spitze des Vereins gewählt.

In einem Schreiben vom Juni 1964 teilte die Stadt Hilpoltstein dem Verein erstmals mit, dass der Stadtstadl für die Burgfestausstellung unentgeltlich zur Verfügung gestellt werde. Allerdings sei das Ausräumen der Scheune von den Mitgliedern des Vereins durchzuführen, da die städtischen Arbeiter zu dieser Zeit schon überlastet seien.

Mit Schreiben vom 15. Juni 1966 legte der 1. Vorstand, Josef Kraus, sein Amt nieder. In einer Ausschusssitzung wurde festgelegt, dass Bruno Distler als 2. Vorstand die Versammlungen leite. Dieser wurde im Folgejahr zum offiziellen ersten Vorsitzenden gewählt.

Mittlerweile hatte man in der Scheune des Gastwirts Singer so etwas wie eine Heimat gefunden. Als jedoch im März 1969 ein Mietvertrag für eine 10jährige Nutzung dieser Scheune bei seinem Gasthaus "Zur Luft" abgeschlossen werden sollte, verweigerte Herr Singer die Unterschrift. Stattdessen meinte er: "So lange der Stadl steht, kann der Verein auch ohne Vertrag weiterhin die Burgfestausstellung und die Herbstschau darin abhalten. Das geht auch ohne Unterschrift." Dieses Versprechen hielt leider nur noch für drei Jahre, da hiernach der Stadl abgerissen wurde.

Neues Vereinslokal wurde daraufhin das Gasthaus zur Krone der Familie Schlenk, wobei die Garagen im Hinterhof ab 1972 speziell am Burgfest als Ausstellungsräume dienten.

Im Jahr 1972 waren wir erstmals Ausrichter der Kreisgeflügelschau, welche im Gewichtheberheim an der Auhofer Straße abgehalten wurde.

Im April 1975 versuchte unser Verein, den Stadtstadl von der Stadt Hilpoltstein käuflich zu erwerben, um endlich ein eigenes Vereinsheim zu erhalten. Als Kaufpreis boten wir damals 3.000,00 DM. In seinem Antwortschreiben teilte Bürgermeister Benz mit, dass zwar ein Neubau des städtischen Bauhofes im Gespräch sei, allerdings könne vorerst noch kein Termin für diese Baumaßnahme genannt werden. Deshalb benötige die Stadt das Gebäude selbst. Dazu muss man wissen, dass der Stadtstadl die Funktion eines städtischen Bau- und Lagerhofes hatte.

Im Januar 1978 kam durch einen tragischen Verkehrsunfall der langjährige 1. Vorsitzende Bruno Distler ums Leben. Noch am Unfallort erlag der 55jährige seinen schweren Verletzungen.

Die Monatsversammlung im Februar eröffnete der 2. Vorsitzende Ernst Hafner. Die anwesenden Mitglieder beauftragten ihn, die Geschäfte des Vorsitzenden bis zur nächsten Jahresversammlung weiterzuführen.

Weil man im Gewichtheberheim am Auhofer Weg in den letzten Jahren öfters Veranstaltungen - Tanz, Sitzungen und Ausstellungen - durchführte, trug man sich kurzzeitig mit dem Gedanken, diesen Platz käuflich zu erwerben. Im Jahr 1978 nahm die Vorstandschaft die Kaufabsicht in schriftlicher Form zurück. Der Grund: Ebbe in der Kasse und Angst vor Überschuldung.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1979 wurde Ernst Hafner zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Bei den Neuwahlen der Generalversammlung im Januar 1981 wurde Karl Baumann zum ersten Vorsitzenden ernannt.

Ende November 1983 war der Verein zum zweiten Mal Ausrichter der Kreisgeflügelschau. Diese wurde in der Stadthalle in Heideck durchgeführt.

Im März 1984 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hilpoltstein. Seitdem trägt der Verein den Zusatz "e. V.".

Ein eigenes Vereinsheim war Gegenstand der Versammlung vom Mai 1986. Die Vorstände Baumann und Hafner erläuterten den Stand der Verhandlungen mit der Stadt Hilpoltstein. So könne der städtische Bauhof nicht an den Verein abgegeben werden, da dieser nach wie vor von der Stadt selbst benötigt werde. Zudem sei er so marode, dass eine weitere Nutzbarkeit ohne den Einsatz von erheblichen finanziellen Mitteln, von der Stadt bezweifelt wurde und für die Zukunft auch ein Abriss des Gebäudes im Raum stand.

Bei der Hauptversammlung 1992 konnte Vorstand Baumann den Mitgliedern mitteilen, dass der Stadtstadl nun doch nicht abgerissen werden müsse und dass das Gebäude wahrscheinlich an unseren Verein vermietet werden könne. Die Stadt hatte nämlich in der Zwischenzeit vom Landkreis Roth dessen Bauhof in der Lohbachstraße übernommen und diesen teilweise umgebaut. Deshalb war nun der Stadel freigeworden. Allerdings war vorher schon einmal ein Abbruch des Gebäudes durch den Stadtrat beschlossen worden. Dass es dazu nicht kam, ist den Familien Heide, Schmid und der Einsicht des Stadtrates zu verdanken.

Im Jahr 1993 konnte bei der Jahreshauptversammlung der Mietvertrag für den Stadl bereits von den Mitgliedern bestätigt werden. Man war sich einig, dieses Gebäude an einem zentralen Punkt Hilpoltsteins anzumieten. Freilich war man sich auch bewusst, dass in den Ausbau eine Menge Arbeit und Geld gesteckt werden müsse.

In derselben Jahreshauptversammlung fanden turnusmäßige Neuwahlen statt. So wurde zum neuen Vorsitzenden Michael Sipl bestimmt, der dieses Amt für die nächsten fünfzehn Jahre ausüben sollte.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Vereinsschauen im Herbst aufgrund des fehlenden eigenen Gebäudes jährlich wechselnd und echte „Wanderausstellungen“. Diese wurden abgehalten im Gewichtheberheim zwischen Hilpoltstein und Altenhofen, in Alfershausen, in Obermässing, in Meckenhausen, in Thalmässing, in Heideck und in Mörlach.

Die jährlich zweimaligen Ausstellungen waren aber wichtig, um den Mitgliedern einen Vergleich ihrer Zuchtergebnisse mit anderen Züchtern zu ermöglichen und dadurch den Zuchtstand ihrer Tiere zu sehen, aber auch, um die Öffentlichkeit an diesem schönen und sinnvollen Hobby teilhaben zu lassen.

Im August 1993 fand die erste Ausschusssitzung zum Umbau des Stadels statt. Bereits am 27. August 1993 begann man mit den Generalsanierungsmaßnahmen, welche bis Juni 1994 abgeschlossen werden konnten. Mit Ausnahme der Außenfassade wurden alle Arbeiten ehrenamtlich von den Vereinsmitgliedern erledigt. Eine Herausforderung, die der Verein mit annähernd dreitausend Arbeitsstunden sowie ohne große finanzielle Rücklagen bewerkstelligen musste.

Hiernach erfolgte am 25. Juni 1994 die Einweihung unseres neuen Vereinsheimes und der Traum für die Mitglieder nach einem festen Versammlungs- und Veranstaltungsgebäude wurde Wirklichkeit. In diesem Zusammenhang wurde auch das fünfzigjährige Bestehen des Vereins gefeiert, welches bis zum Abschluss der Sanierungsmaßnahmen extra ein Jahr nach hinten verschoben wurde.

Seit dieser Zeit finden alle Vereinsschauen am Burgfest und zur Herbstschau in diesen Räumlichkeiten statt. Durch die gute Lage bedingt ist es dem Verein möglich, neben den Ausstellungen auch eine Bewirtung der Gäste vorzunehmen und somit die Unterhaltskosten für das Vereinsheim zu refinanzieren.

Im April 2004 konnten wir als erster Verein des Kreises Schwabach der Rassegeflügelzüchter mit einer eigenen Homepage ans Netz gehen und uns somit dem Umfeld auch virtuell präsentieren.

Im gleichen Jahr hielten wir das Kreisjugendzeltlager in Hofstetten ab.

Da in den darauf folgenden Jahren größere Investitionen für das Vereinsheim diskutiert wurden, dachte man über den Erwerb des „Stadtstadls“ nach, um hier eine gewisse Sicherheit für den Verein zu erhalten. Nach einigen Verhandlungen mit der Stadt Hilpoltstein war es dann am 18.06.2007 soweit. Die Hilpoltsteiner Kleintierzüchter wurden die offiziellen Eigentümer des Vereinsheims „Stadtstadl“. Hierzu tauschte die Stadt Hilpoltstein an den Kleintierzuchtverein den Stadtstadl nebst Freiflächen in einer Gesamtgröße von 170 m².

Im Gegenzug vertauschte der Kleintierzuchtverein sein im Irlach gelegenes Waldgrundstück im Ausmaß von ca. 6.000 m² an die Stadt Hilpoltstein.

Dieses Waldgrundstück hat das Ehrenmitglied Josef Hueber am 30. November 2000 dem Verein als Terrain für die Errichtung einer vereinseigenen Kleintierzuchtanlage geschenkt. Mit seiner vorbehaltlosen Zustimmung und tatkräftigen Unterstützung konnte dieses Tauschgeschäft vollzogen werden.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2008 legte der bislang längste Vorstand in der Vereinsgeschichte, Michael Sipl, sein Amt nieder. Unter seiner Führung konnte sowohl der Umbau des maroden Stadtstadels zum Vereinsheim – als auch dessen Übergang in das Eigentum des Vereins vollzogen werden.

Als Nachfolger wurde ich – Dieter Hofer – aus den Mitgliedsreihen zum ersten Vorsitzenden gewählt.

In den Jahren 2009, 2011 und 2013 wurden Infotage zum Thema Kaninchen abgehalten. Damit wollten wir vor allem Kaninchenhalter ansprechen, die ihre Tiere im häuslichen Bereich halten, also keine organisierten Züchter sind und mit der Aufklärung zum Thema Fütterung, Pflege, Krankheiten, usw. Missständen im häuslichen Bereich vorbeugen.

Nach annähernd zwanzigjähriger Nutzung des Vereinsheimes wurde in der Jahreshauptversammlung im Januar 2014 dessen umfängliche Sanierung beschlossen. Es war an der Zeit, die sanitären Anlagen an die Bedürfnisse der Zeit anzupassen. In diesem Zusammenhang wurde die Küche vergrößert und komplett erneuert, um dem Anspruch an die Vereinsveranstaltungen gerecht zu werden. Diese Umbaumaßnahmen machten gleichzeitig eine Versetzung der Treppe auf die andere Gebäudeseite nötig. Dank der großzügigen Spenden war es uns auch möglich, die bestehende, selbst zusammengestückelte Theke durch eine professionelle Theke zu ersetzen sowie die Polstergarnituren zu erneuern. Binnen weniger als einem halben Jahr, ca. 1.300 Arbeitsstunden und 36.000 € Materialkosten konnten diese Arbeiten erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

 Im Herbst 2016 haben wir uns zum dritten Mal als Ausrichter der Kreisgeflügelschau zur Verfügung gestellt. Diese sollte abermals in der Stadthalle in Heideck abgehalten werden. Hierzu wurden alle Vorbereitungen getroffen, so dass nur noch die Einlieferung der Tiere hätte erfolgen müssen. Leider wurde diese Ausstellung zwei Tage vor der Tiereinlieferung vom örtlichen Veterinäramt aufgrund der seinerzeit grasierenden Vogelgrippe untersagt. Auch wenn dies zu Beginn ein herber Rückschlag für uns war, haben wir uns trotzdem als Austrichter der Kreisgeflügelschau 2022 angeboten und werden diese abermals in Heideck abhalten.

 Resume:

Auch wenn der Kurzrückblick nun doch etwas länger war, als ursprünglich geplant, ist es doch nötig, ihn in dieser Ausführlichkeit vorzubringen, um die Entwicklungsgeschichte des Vereins zu verstehen. Anfangs – in den letzten Kriegsjahren unter schwierigsten Umständen - für die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln und Fellen gegründet, hat sich der Verein Jahr für Jahr ein Stück weiterentwickelt und die Zucht von Rassetieren, die dem Standard entsprechen, ist in den Fokus gerückt. Die Früchte unserer Arbeit wollte und will man natürlich auch einer breiten Öffentlichkeit präsentieren, um diese in einer immer virtueller werdenden Welt für die Ursprünge des Lebens zu begeistern und Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch bringt man der Bevölkerung folgendes nahe: die Tierliebe, den Kindern Lebenskenntnisse (wie z. B. beim Schaubrüten), den Mitmenschen den Blick auf Toleranz, Zusammenarbeit, Achtung vor Mensch, Tier und Umwelt.

So gelingt es auch - moderat aber stetig - neue Mitglieder zu gewinnen, die sich für diese Belange begeistern können und unsere Ideale vertreten. 

Während all dieser Jahre, der - trotz der bereits 75jährigen, dennoch kurzen Vereinsgeschichte - gab es allzeit Höhen und Tiefen im Vereinsleben, Platznöte aber auch immer eine entsprechende Lösung für die anstehenden Probleme.

Dies ist aber nur möglich, da alle Mitglieder – sowohl die aktiven Züchter als auch die passiven Mitglieder – den Verein zu jeder Zeit unterstützen und zu diesem stehen. Und viel mehr noch. Nicht nur die Mitglieder, sondern auch deren Familien stehen hinter dieser Tätigkeit und unterstützen das Vereinsleben aktiv. Wenn ich sehe, mit wie viel Engagement und Idealismus jeder Einzelne von euch bei Arbeitseinsätzen, Ausstellungen und Öffentlichkeitswerbung herangeht, kann ich mit Stolz wiederholen, was ich zu jeder Burgfest- und Herbstschau sage: Bei uns wird der Zusammenhalt und die Kameradschaft groß geschrieben. Jeder von euch ist bestrebt, den Verein voranzubringen und ihn in der Öffentlichkeit zu präsentieren, wie er ist: GROßARTIG

Nun möchte ich meine Ausführungen mit den Worten eines unserer langjährigsten und aktivsten Vereinsmitglieder schließen: „Der Verein ist nicht für die Mitglieder da, sondern das Mitglied dafür, das Anliegen des Vereins voranzubringen. Denn ohne seine aktiven Mitglieder kann der Verein nicht bestehen.“  

Aber heute – im Rahmen dieser Feierlichkeit – möchte der Verein für euer Engagement und euer Herzblut, welches ihr in den Verein steckt – ob in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft - einfach nur „Danke“ sagen. Ohne euch - wären wir heute nicht - wo und was wir sind. Ein aktiver und angesehener Verein im Herzen Hilpoltsteins. Und so soll es auch die nächsten fünfundsiebzig Jahre bleiben.

 

Vielen Dank.

 

 

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